Donnerstag, 17. April 2014
"Riegele BrauManufaktur - Ator 20"
Name: "Riegele BrauManufaktur"
Homepage
Sorte: "Ator 20" --> Details
Bier-Index ; usoX Bierblog
FAZIT:
Heute Nummer sechs von acht Brauspezialitäten aus der "Riegele BrauManufactur".
Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller-Riegele ist für diese Köstlichkeiten verantwortlich. Das besondere an dieser Reihe ist das jedes Bier sich einerseits im Stil unterscheidet, was logisch erscheint, und neben dem Namen noch unterschiedliche Zahlen auf dem Etikett prangen. Jede hat natürlich einen Sinn und im Laufe meiner Tests werden wir auch herausfinden welche Bedeutung sich dahinter verbirgt. Auch die Flaschengröße ist nicht Mainstream, sondern hat mit 0,66L Inhalt etwas besonderes an sich. Ich verkoste nicht nach Stil sondern Zahlen aufsteigend. Muss ja alles irgendwie seine Ordnung haben.
Das "Ator" kommt, mit einem Stammwürzegehalt von 20% und mit seiner Farbgebung im Stile eines dunklen Doppelbocks. Dem Stammwürzegehalt verdankt das "Ator" dann offensichtlich auch seine Zahl im Namen. Es wird als "Dunkle Versuchung" angepriesen und verrät somit auch die Farbgebung des flüssigen Inhalts. "Malzlieblich und stark"wird vom Flaschenhals prophezeit und ich schau jetzt mal wie üblich ob man dem ganzen auch glauben schenken darf.
Im Glas beeindruckt eine dunkle Flüssigkeit mit kirschroten Reflexen. Der Schaum ist sehr dicht mit cremigem Einschlag und hält verdammt gut stand. In der Luft liegt jetzt schon etwas süß/säuerliches und fordert Aufmerksamkeit. An der Nase dann ein wahnsinns Aromenspiel. Das süße Malz drückt sich in die Geruchsgänge und bringt Pflaume, dunkle Beeren, etwas Karamell und Vanille als Begleiter mit. Gleichauf beim Aromenwettkampf kommen Röstaromen bei, welche eine Spur aus Kaffee und dunkler Schokolade ziehen. Alles sehr intensiv. Einmal an den Mund gesetzt fliesst es weich mit mittlerer Rezenz in den Mundraum und macht dabei gar nicht den Schwerenöter wie man es evtl. erwarten würde. Es wirkt für einen Doppelbock sogar recht frisch. Im Mund entfalten sich dann auch schnell die süßen sowie die Röstaromen und spielen etwas miteinander. Sie sind sehr gut aufeinander abgestimmt sodass man nie in die Verlegenheit kommt zu sagen das irgendwas zu dominant erscheint. Kaffee am Anfang geht über in Karamell und süße Beeren. Auch schwebt eine ganz leichte säuerliche Komponente mit und lässt an einen lieblichen Rotwein erinnern. Zum Ende wird es trocken und leichte bittere kommt zum tragen, aber die Mischung aus Karamell und Kaffee klebt unmissverständlich und sehr sehr lange an den Geschmacksknospen. Und wo ich hier so sitze, immer wieder koste und schreibe ist die Flasche auch schon leer. Ein gutes Zeichen für ein hervorragendes und durchaus süffiges Bier.
Sonntag, 13. April 2014
"Maisel & Friends - Stefan's Indian Ale"
Name: "Maisel & Friends"
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Sorte: "Stefan's Indian Ale"
1000Getränke ; Bier-Index ; usoX-Bierblog ; Feiner Hopfen
FAZIT:
Es wird knapp in meinem "Lager der Testkandidaten" und irgendwie befinden sich nur noch Perlen in dieser Arena. Aus diesem Grund werde ich am heutigen Sonntag das Erste von drei Kreationen aus der "Maisel & Friends" Serie zum Test heranziehen.
Stefan Sattran ist in erster Linie Weinsommelier, konnte aber bei seinem langjährigem Freund und Brauereiinhaber Jeff Maisel seine Interpretation eines "IPA" umsetzen und ist somit für das vor mir stehende "Indian Ale" verantwortlich.
Abgefüllt in einer 0,75L Flasche mit ansprechendem Design ist "Bier" nicht unbedingt der erste Gedanke den man damit verbindet. Mit 7,3% ist es wohl in dieser Größe auch nicht zu unterschätzen wenn man sich dieser Situation als Einzelkämpfer gegenüber sieht. Diesen Umstand kann man wiederum verkraften wenn der Geschmack stimmt und da mach ich mir wirklich keine großen Sorgen. Und mit dieser Erkenntnis wird es auch schon Zeit dem Genuss seinen Lauf zu lassen.
Schon beim einschenken umgarnen einen tolle Fruchtaromen und buhlen um Aufmerksamkeit. Bernsteinfarbend liegt es im Glas und darüber eine feinporige Schaumkrone mit mittelmäßigem Stand. An der Nase ist die erwartete Fruchtexotenexplosion dann aber sehr zurückhaltend und süße Malzaromen mit Karamellbezug beherrschen den ersten Auftritt und es erinnert eher an einen Bock, so wie man ihn sich wünschen würde. Erst im zweiten Anlauf offenbaren sich zarter Pfirsich, etwas Honig und auch Grapefruit ist in Ansätzen wahrzunehmen. Was ich auch sehr toll finde das es schon beim riechen einen starken und vollmundigen Eindruck hinterlässt. Das hat man auch nicht alle Tage. Einmal im Mundraum versprüht die Kohlensäure eine Spritzigkeit mit moussierendem Einschlag. Was mir an der Nase schon fast "gefehlt" hat wird beim Geschmack wieder gut gemacht. Das fruchtige steht klar im Vordergrund, läuft dem weichen süßen Malzkörper aber nicht den Rang ab. Alles geht in einer angenehmen Art und Weise ineinander über. Der hopfige Charakter offenbart sich immer stärker werdend, von der Mitte bis zum Ende. Anfangs noch süffig süß geht es immer weiter Richtung herb und trocken und am Ende sitzen die Zitrusnoten, allen voran Grapefruit, noch lange auf den Geschmacksknospen. Meiner Meinung eine gute Kreation aber so richtig packen konnte es mich jetzt nicht. Ich bin dann doch eher für die "Krachervarianten" dieser Stilrichtung.
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Sorte: "Stefan's Indian Ale"
1000Getränke ; Bier-Index ; usoX-Bierblog ; Feiner Hopfen
FAZIT:
Es wird knapp in meinem "Lager der Testkandidaten" und irgendwie befinden sich nur noch Perlen in dieser Arena. Aus diesem Grund werde ich am heutigen Sonntag das Erste von drei Kreationen aus der "Maisel & Friends" Serie zum Test heranziehen.
Stefan Sattran ist in erster Linie Weinsommelier, konnte aber bei seinem langjährigem Freund und Brauereiinhaber Jeff Maisel seine Interpretation eines "IPA" umsetzen und ist somit für das vor mir stehende "Indian Ale" verantwortlich.
Abgefüllt in einer 0,75L Flasche mit ansprechendem Design ist "Bier" nicht unbedingt der erste Gedanke den man damit verbindet. Mit 7,3% ist es wohl in dieser Größe auch nicht zu unterschätzen wenn man sich dieser Situation als Einzelkämpfer gegenüber sieht. Diesen Umstand kann man wiederum verkraften wenn der Geschmack stimmt und da mach ich mir wirklich keine großen Sorgen. Und mit dieser Erkenntnis wird es auch schon Zeit dem Genuss seinen Lauf zu lassen.
Schon beim einschenken umgarnen einen tolle Fruchtaromen und buhlen um Aufmerksamkeit. Bernsteinfarbend liegt es im Glas und darüber eine feinporige Schaumkrone mit mittelmäßigem Stand. An der Nase ist die erwartete Fruchtexotenexplosion dann aber sehr zurückhaltend und süße Malzaromen mit Karamellbezug beherrschen den ersten Auftritt und es erinnert eher an einen Bock, so wie man ihn sich wünschen würde. Erst im zweiten Anlauf offenbaren sich zarter Pfirsich, etwas Honig und auch Grapefruit ist in Ansätzen wahrzunehmen. Was ich auch sehr toll finde das es schon beim riechen einen starken und vollmundigen Eindruck hinterlässt. Das hat man auch nicht alle Tage. Einmal im Mundraum versprüht die Kohlensäure eine Spritzigkeit mit moussierendem Einschlag. Was mir an der Nase schon fast "gefehlt" hat wird beim Geschmack wieder gut gemacht. Das fruchtige steht klar im Vordergrund, läuft dem weichen süßen Malzkörper aber nicht den Rang ab. Alles geht in einer angenehmen Art und Weise ineinander über. Der hopfige Charakter offenbart sich immer stärker werdend, von der Mitte bis zum Ende. Anfangs noch süffig süß geht es immer weiter Richtung herb und trocken und am Ende sitzen die Zitrusnoten, allen voran Grapefruit, noch lange auf den Geschmacksknospen. Meiner Meinung eine gute Kreation aber so richtig packen konnte es mich jetzt nicht. Ich bin dann doch eher für die "Krachervarianten" dieser Stilrichtung.
Mittwoch, 9. April 2014
"Riegele BrauManufaktur - Auris 19"
Name: "Riegele BrauManufaktur"
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Sorte: "Auris 19" --> Details
Bier-Index
FAZIT:
Heute Nummer fünf von acht Brauspezialitäten aus der "Riegele BrauManufactur".
Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller-Riegele ist für diese Köstlichkeiten verantwortlich. Das besondere an dieser Reihe ist das jedes Bier sich einerseits im Stil unterscheidet, was logisch erscheint, und neben dem Namen noch unterschiedliche Zahlen auf dem Etikett prangen. Jede hat natürlich einen Sinn und im Laufe meiner Tests werden wir auch herausfinden welche Bedeutung sich dahinter verbirgt. Auch die Flaschengröße ist nicht Mainstream, sondern hat mit 0,66L Inhalt etwas besonderes an sich. Ich verkoste nicht nach Stil sondern Zahlen aufsteigend. Muss ja alles irgendwie seine Ordnung haben.
Das "Auris" kommt, mit einem Stammwürzegehalt von 19%, im Stile eines Doppelbocks. Dem Stammwürzegehalt verdankt das "Auris" dann offensichtlich auch seine Zahl im Namen. Es wird als "Goldenes Feuer" angepriesen, wobei "Gold" wohl für die Farbgebung des Bieres stehen könnte und die veranschlagten 9% Alc. und die auf dem Etikett ausgezeichnete kräftigere Bitterung das Feuer in diesem ganzen Spiel repräsentieren. "Kräftig & Elegant" prangt es noch vom Flaschenhals und es wird Zeit die alles mit Nase und Geschmacksnerven zu verarbeiten.
Einmal ins Glas gegossen entsteht sofort eine feinporige schneeweisse Schaumkrone, welche aber sofort wieder im Nirvana verschwindet. Die Farbe des Bieres möchte ich hier als sensationell betiteln. Ich habe schon oft das Wort "goldgelb" verwendet aber dieses hier ist die Perfektion dieser Beschreibung. An der Nase kommen ausgeprägte, süße Malzschwaden zum Vorschein. Karamell, leichte Noten von Honig und Getreide sind ganz vorn dabei und die Getreidearomen versprühen eine gewisse "Brotigkeit". Im Hintergrund sind leicht frische, blumige Aromen vorhanden die wohl auf den verwendeten Hopfen zurückzuführen sind. Im Antrunk wird es Malzsüß und gleichzeitig recht würzig. War der Alkohol im Geruch noch gar nicht zu merken spielt er sich mit einer gewissen leichtigkeit in den Vordergrund und gibt den Geschmacksknospen eine gewisse "Schärfe" die sehr gut zum süßen Rundumbild passt. Mit jedem Schluck wird die Süße greifbarer und die mit der Nase definierten Karamell und Honignoten kommen nun auch geschmacklich gut zur Geltung. Der Abgang ist lang und relativ trocken. Die Bitterung des Hopfens setzt so ab der Mitte langsam ein und verstärkt sich leicht zum Ende. Am Schluss hat man noch lange eine würzig/süße Mischung auf der Zunge...tolles Bier.
Dienstag, 8. April 2014
"Schorschbräu - Schorschbock 16%"
Name: "Schorschbräu"
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Sorte: "Schorschbock 16%"
1000Getränke ; Bier-Index ; Bierclub.net
FAZIT:
Einige Zeit zog ins Land seitdem ich den letzten Vertreter der "Schorschbräu" im Glas hatte. Der damalige Schorschbock mit schon stolzen 13% hat ja relativ gut abgeschnitten und heute werden noch einmal 3% draufgeschlagen. Ich bin auf einiges vorbereitet und gespannt ob das mehr an Alkohol noch passt oder dann doch eher übers Ziel hinausschiesst.
Schwer und fast schon "zähflüssig" gleitet es ins Glas. Im ersten Moment tiefschwarz, ist es gegen das Licht gehalten doch mit einem tiefroten Schimmer versehen. Die Schaumkrone ließ sich nur mit sehr viel Bemühung bewerkstelligen und hielt auch gerade so fürs Foto stand. Beim schreiben der ersten Zeilen steht das Glas nur so vor mir aber immer wieder bekommt man hier schon die süßen Schwaden zu spüren. An der Nase sehr heftig. Im ersten Moment süß, dann kommen Röstaromen, im Anschluss reihen sich Bitterschokolade und dunkle, leicht vergorene Beeren mit ein sodass es letztendlich an eine Alkoholpraline erinnert. Im Antrunk so gut wie keine Kohlensäure vorhanden. Butterweich, ölig wie ein Likör fliesst es in den Mundraum. Es ist süß aber alles in guten Grenzen. Ab der Mitte geht es dann in den würzigen, von Röstaromen dominierten Teil über um zum Ende hin eine leichte Säure freizusetzen. Es ist ein Spektrum von süßen dunklen Früchten (Rosinen), über Kaffeenoten, bis hin zur Schokopraline vorhanden und irgendwie mag es mir gut gefallen. Die 16% kann man natürlich nicht verschleiern, aber gut integrieren, und das wurde geschafft. Auch hier kein Bier für jeden Tag aber als "Dessertbier" nach einem guten Essen wunderbar geeignet.
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Sorte: "Schorschbock 16%"
1000Getränke ; Bier-Index ; Bierclub.net
FAZIT:
Einige Zeit zog ins Land seitdem ich den letzten Vertreter der "Schorschbräu" im Glas hatte. Der damalige Schorschbock mit schon stolzen 13% hat ja relativ gut abgeschnitten und heute werden noch einmal 3% draufgeschlagen. Ich bin auf einiges vorbereitet und gespannt ob das mehr an Alkohol noch passt oder dann doch eher übers Ziel hinausschiesst.
Schwer und fast schon "zähflüssig" gleitet es ins Glas. Im ersten Moment tiefschwarz, ist es gegen das Licht gehalten doch mit einem tiefroten Schimmer versehen. Die Schaumkrone ließ sich nur mit sehr viel Bemühung bewerkstelligen und hielt auch gerade so fürs Foto stand. Beim schreiben der ersten Zeilen steht das Glas nur so vor mir aber immer wieder bekommt man hier schon die süßen Schwaden zu spüren. An der Nase sehr heftig. Im ersten Moment süß, dann kommen Röstaromen, im Anschluss reihen sich Bitterschokolade und dunkle, leicht vergorene Beeren mit ein sodass es letztendlich an eine Alkoholpraline erinnert. Im Antrunk so gut wie keine Kohlensäure vorhanden. Butterweich, ölig wie ein Likör fliesst es in den Mundraum. Es ist süß aber alles in guten Grenzen. Ab der Mitte geht es dann in den würzigen, von Röstaromen dominierten Teil über um zum Ende hin eine leichte Säure freizusetzen. Es ist ein Spektrum von süßen dunklen Früchten (Rosinen), über Kaffeenoten, bis hin zur Schokopraline vorhanden und irgendwie mag es mir gut gefallen. Die 16% kann man natürlich nicht verschleiern, aber gut integrieren, und das wurde geschafft. Auch hier kein Bier für jeden Tag aber als "Dessertbier" nach einem guten Essen wunderbar geeignet.
Montag, 7. April 2014
"Schneider Weisse - Tap1 Meine blonde Weisse"
Name: "Schneider Weisse"
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Sorte: "Tap1 Meine blonde Weisse"
1000Getränke ; Bier-Index ; Bierclub.net ; usoX Bierblog
FAZIT:
Aus der Weissbierbrauerei, die mit Ihren vielen Kreationen mich bisher noch immer bekommen hat, kommt auch das heutige Testobjekt. "Belebt wie ein Tanz im Sommerwind" verspricht das Etikett und möchte dem Flaschenbesitzer wohl darauf hinweisen das er sich auf ein leichtes und frisches Erlebnis einstellen kann. Die moderaten 5,2% Alc. bestätigen die erste Annahme und somit wird es Zeit dies auch auf die Probe zu stellen.
Hefetrüb, in einem dunkleren Zitronengelb und der weissen Schaumkrone wird es seinem Namen gerecht. Der Schaum gibt sich feinporig und mit mittelmäßigem Stand. An der Nase ist es leicht fruchtig aber auch Aromen die man sonst aus dem Gewürzschrank kennt haben einen kleinen Auftritt. Ich bin nicht Koch genug um diese jetzt zu bestimmen aber ich schenke dem Review von Bierclub.net mein Vertrauen wenn die Tester dort Koriander sowie Nelke angeben. Je öfter man die Nase ans Glas hält umso stärker nimmt man tatsächlich diese Gewürzaromen wahr. Bin mir nicht sicher ob es mir gefällt oder eher nicht. Der Antrunk wird von einer äußerst lebhaften Kohlensäure angeführt, für meinen Geschmack evtl. einen Tick zu lebhaft. Minimal fruchtig mit leichter Säure am Anfang wird es doch "merkbar" herber wobei alles einen sehr flachen Charakter zeichnet. Man kann vieles erahnen aber so richtig ist hier niemand für einen großen Auftritt gewappnet. Tatsächlich bin ich gerade ziemlich enttäuscht von dieser Vorstellung. Einzig im Abgang bekommt man noch einmal die Gewürzaromen präsentiert was mir sogar sehr gut gefallen würde, wenn die Show vorher mehr geboten hätte. So ist es leider ein TAP welches ich ohne schlechtes Gewissen im Handel stehen lassen kann. Zum Glück gibt es so viel mehr und besseres im TAP-Sortiment.
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Sorte: "Tap1 Meine blonde Weisse"
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FAZIT:
Aus der Weissbierbrauerei, die mit Ihren vielen Kreationen mich bisher noch immer bekommen hat, kommt auch das heutige Testobjekt. "Belebt wie ein Tanz im Sommerwind" verspricht das Etikett und möchte dem Flaschenbesitzer wohl darauf hinweisen das er sich auf ein leichtes und frisches Erlebnis einstellen kann. Die moderaten 5,2% Alc. bestätigen die erste Annahme und somit wird es Zeit dies auch auf die Probe zu stellen.
Hefetrüb, in einem dunkleren Zitronengelb und der weissen Schaumkrone wird es seinem Namen gerecht. Der Schaum gibt sich feinporig und mit mittelmäßigem Stand. An der Nase ist es leicht fruchtig aber auch Aromen die man sonst aus dem Gewürzschrank kennt haben einen kleinen Auftritt. Ich bin nicht Koch genug um diese jetzt zu bestimmen aber ich schenke dem Review von Bierclub.net mein Vertrauen wenn die Tester dort Koriander sowie Nelke angeben. Je öfter man die Nase ans Glas hält umso stärker nimmt man tatsächlich diese Gewürzaromen wahr. Bin mir nicht sicher ob es mir gefällt oder eher nicht. Der Antrunk wird von einer äußerst lebhaften Kohlensäure angeführt, für meinen Geschmack evtl. einen Tick zu lebhaft. Minimal fruchtig mit leichter Säure am Anfang wird es doch "merkbar" herber wobei alles einen sehr flachen Charakter zeichnet. Man kann vieles erahnen aber so richtig ist hier niemand für einen großen Auftritt gewappnet. Tatsächlich bin ich gerade ziemlich enttäuscht von dieser Vorstellung. Einzig im Abgang bekommt man noch einmal die Gewürzaromen präsentiert was mir sogar sehr gut gefallen würde, wenn die Show vorher mehr geboten hätte. So ist es leider ein TAP welches ich ohne schlechtes Gewissen im Handel stehen lassen kann. Zum Glück gibt es so viel mehr und besseres im TAP-Sortiment.
Donnerstag, 3. April 2014
"Schmucker - Weizen Bock"
Name: "Schmucker"
Homepage
Sorte: "Weizen Bock"
Bierclub.net
FAZIT:
Einige Sorten der Privatbrauerei "Schmucker" aus dem Odenwald hab ich ja schon probiert aber bisher konnte keine von denen großartig punkten. Das Weizen zu lasch und der dunkle Doppelbock krass Alkohollastig, kam das Märzen noch am besten weg. Heute nun das Weizen als Bock mit 6,3% Alc.! Auf der Zutatenliste steht auch hier leider Hopfenextrakt mit drauf was aus Prinzip schon mal einen Minuspunkt gibt.
Die Farbe im Glas ist jedenfalls mit einem trüben orange sehr einladend. Der Schaum ist feinporig und minimiert sich in rascher Geschwindigkeit. An der Nase auch überhaupt nichts auszusetzen. Kräftige und reife Banane die eine leichte Säure aufweist wobei wiederum das Malz mit einer tollen Süße unterstützt. In den Nebenrollen kommt eine feine Würzigkeit durch und auch ein Hauch von Alkohol ist wahrnehmbar...nicht störend allerdings. Im Antrunk kommt es dann eher verhalten aber nicht lasch, mit gut dosierter Kohlensäure und es wirkt erfrischend. Kurz darauf wird es kräftiger und legt wohl darauf Wert auch als Bock verstanden zu werden. Die süßen und fruchtigen Aspekte, welche das Malz und die Banane an der Nase überzeugten, verlieren sich hier in einem etwas schwer wirkenden und für mich zu würzigen Körper. Auch die Alkoholnote wird mit dem Verlauf immer bedeutender und gleichzeitig aufdringlicher, was meinen Geschmack jedenfalls nicht trifft. Und je öfter ich ansetze umso mehr liegt die Konzentration auf der Fuselnote. Die ganzen Kritikpunkte sind auszuhalten und man kann es auch trinken wenn es mal angeboten wird bzw. man es mal testen will, aber zu einem nochmaligen Kauf konnte es mich nicht anregen.
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Sorte: "Weizen Bock"
Bierclub.net
FAZIT:
Einige Sorten der Privatbrauerei "Schmucker" aus dem Odenwald hab ich ja schon probiert aber bisher konnte keine von denen großartig punkten. Das Weizen zu lasch und der dunkle Doppelbock krass Alkohollastig, kam das Märzen noch am besten weg. Heute nun das Weizen als Bock mit 6,3% Alc.! Auf der Zutatenliste steht auch hier leider Hopfenextrakt mit drauf was aus Prinzip schon mal einen Minuspunkt gibt.
Die Farbe im Glas ist jedenfalls mit einem trüben orange sehr einladend. Der Schaum ist feinporig und minimiert sich in rascher Geschwindigkeit. An der Nase auch überhaupt nichts auszusetzen. Kräftige und reife Banane die eine leichte Säure aufweist wobei wiederum das Malz mit einer tollen Süße unterstützt. In den Nebenrollen kommt eine feine Würzigkeit durch und auch ein Hauch von Alkohol ist wahrnehmbar...nicht störend allerdings. Im Antrunk kommt es dann eher verhalten aber nicht lasch, mit gut dosierter Kohlensäure und es wirkt erfrischend. Kurz darauf wird es kräftiger und legt wohl darauf Wert auch als Bock verstanden zu werden. Die süßen und fruchtigen Aspekte, welche das Malz und die Banane an der Nase überzeugten, verlieren sich hier in einem etwas schwer wirkenden und für mich zu würzigen Körper. Auch die Alkoholnote wird mit dem Verlauf immer bedeutender und gleichzeitig aufdringlicher, was meinen Geschmack jedenfalls nicht trifft. Und je öfter ich ansetze umso mehr liegt die Konzentration auf der Fuselnote. Die ganzen Kritikpunkte sind auszuhalten und man kann es auch trinken wenn es mal angeboten wird bzw. man es mal testen will, aber zu einem nochmaligen Kauf konnte es mich nicht anregen.
Dienstag, 1. April 2014
"Riegele BrauManufaktur - Dulcis 12"
Name: "Riegele BrauManufaktur"
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Sorte: "Dulcis 12" --> Details
Bier-Index ; usoX-Bierblog
FAZIT:
Heute Nummer vier von acht Brauspezialitäten aus der "Riegele BrauManufactur".
Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller-Riegele ist für diese Köstlichkeiten verantwortlich. Das besondere an dieser Reihe ist das jedes Bier sich einerseits im Stil unterscheidet, was logisch erscheint, und neben dem Namen noch unterschiedliche Zahlen auf dem Etikett prangen. Jede hat natürlich einen Sinn und im Laufe meiner Tests werden wir auch herausfinden welche Bedeutung sich dahinter verbirgt. Auch die Flaschengröße ist nicht Mainstream, sondern hat mit 0,66L Inhalt etwas besonderes an sich. Ich verkoste nicht nach Stil sondern Zahlen aufsteigend. Muss ja alles irgendwie seine Ordnung haben.
Das "Dulcis" kommt im Stile eines belgischen Dubbles. Kandis und Honig haben den Brauprozess mitgestaltet und für die zweite Gärung kam eine Trappistenhefe zum Einsatz. Der zweiten Gärung verdankt das "Dulcis" auch seine Zahl im Namen, denn genau 12 Monate sollten während dieser Gärung vergehen. Es wird als "Süße Verführung" angepriesen und mit den veranschlagten 11% Vol. kann man der Flaschenbeschreibung wohl schon mal glauben schenken wenn dort geschrieben steht "Wuchtig & Süß".
Im Glas zeigt sich eine ins dunkle Orange einzuordnende Flüssigkeit. Der Schaum ist mit dichter Konsistenz gesegnet, allerdings ist die Haltbarkeit der Krone eher im mittelmäßigen Bereich anzusiedeln. Eine echte Herausforderung gibt es dann für den Riechkolben, da einmal an denselben geführt, eine Flut an süßen Aromen die Sinne fast überreizt. Im ersten Moment erinnert mich die reife Banane mit hefigen Nuancen an ein sattes Weizenbock...jedenfalls so wie ich mir eins dieser Sorte immer wünsche. Nimmt man sich wirklich die Zeit, kommen Malz, Honig und kräftige BourbonVanille Aromen zum Vorschein. Gerade letzgenannte vernehme ich äußerst intensiv und vorallem positiv. Und ja, schon an der Nase hat man ein leicht klebriges Gefühl...aber in einem sehr leckerem Maße. Wenig Kohlensäure verleiht dem Antrunk einen butterweichen Start. Ein unheimlich voller Körper füllt den Mundraum und die süße Achterbahnfahrt nimmt ihren lauf. Reife Banane, Honig und Karamell breiten sich aus. Vanille mischt sich im späteren Verlauf mit zu und alles wird absolut stimmig vom Alkohol getragen, der dem ganzen auch noch eine passende Schärfe verleiht ohne jemals deplatziert zu wirken. Der Abgang ist sehr lang und bleibt süß süß süß. Das grandiose an dem ganzen ist die Tatsache das ich es persönlich, trotz der prägnanten Süße, an keinem Punkt als zu süß bezeichnen würde. Man muss sowas schon mögen aber hier finde ich alles sehr stimmig und vorallem total lecker.
Bei dem ganzen nippen hab ich noch nicht einmal die halbe Flasche weg aber ein warmes Gefühl zieht sich schon durch den ganzen Körper und auch im Kopf kommen nun die 11% langsam an. Nichtsdestotrotz komme ich hier nicht drumherum die ganze Flasche zu geniessen. Eine Sache fällt mir gerade auf. Beim aufstossen bekommt man ein kräftiges Marzipanaroma präsentiert...auch ne feine Sache als Nebenhandlung.
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