Name: "Schoppe Bräu Berlin"
Homepage
Sorte: "X.P.A"
1000Getränke ; Bierclub.net ; Bier-Index ; Neubierig
FAZIT:
Aus Berliner Brautanks kommt mein heutiger Testkandidat. Thorsten Schoppe ist der Braumeister und das steht für Qualität. Ein Bier nach klassischer "I.P.A." Manier mit satten 70 IBU lassen ein aromatisch herbes Tröpfchen erwarten. Das "X" leitet sich, soweit mir bekannt, vom Berliner Stadtteil Kreuzberg ab wo Herr Schoppe sein Handwerk verrichtet. Im Glas entdeckt man eine kupferfarbende Flüssigkeit mit festem und cremigen Schaum. Der Geruch ist I.P.A.-typisch eine fruchtige Aromenbombe mit Orangen, Mango aber auch leichter Erdbeere. Hinzu gesellen sich süße Malzaromen in einem herben Umhang. Der Antrunk schäumt gut auf und sofort bekommt man die 70 IBU um die Ohren geschleudert. Drumherum schweben die Früchte in einer Einheit von Malz welches auch an Karamell erinnert. Und auch eine leichte Alkoholnote (7%) lässt sich nicht verleugnen. Diesmal passt es aber eher als das diese stören würde denn sie rundet das ganze geschmacklich sehr gut ab und gibt dem ganzen noch etwas knackiges. Ab der Mitte verzieht sich der Alkohol und es geht mit fruchtigen Flügeln in den Hopfenherben Abgang. Und dieser herbe trockene Abgang hält auch ein gutes Stück an und der Gaumen verlangt nach mehr. Leider hab ich hier nur eine kleine Flasche und diese ist ratzifatzi leer was mich etwas traurig stimmt. Wenn ich das nächste mal die Gelegenheit habe landen garantiert ein paar Flaschen im Einkaufskorb.
Samstag, 10. August 2013
Freitag, 9. August 2013
"Tegernseer - Hell"
Name: "Tegernseer"
Homepage ; Wikipedia
Sorte: "Hell"
1000Getränke ; Bierclub.net ; Bier-Index
FAZIT:
Nach dem "Tegernseer Spezial" gibt es heute ein weiteres "Herzoglich Bayerisches" aus dem Brauhaus Tegernsee. Im Glas begrüßt es uns mit einer hellen, fast blass wirkenden Farbe die visuell das ganze "dünn" erscheinen lässt. Die Schaumkrone ist recht voluminös, fällt aber relativ schnell in sich zusammen. Das Geruchsorgan vernimmt schon beim eingiessen ein frisch wirkendes Hopfenaroma. Direkt an der Nase wird das bestätigt und ist sogar mächtig intensiv. Eine leichte Malzsüße kann man erahnen, wird aber massiv vom Hopfen in den Hintergrund gedrängt. Der erste Schluck setzt eine gute Kohlensäure frei welche dem ganzen eine hervorragende Frische verleiht die zu dieser Jahreszeit auch super passt. Geschmacklich schlägt es allerdings den Weg der Farbgebung ein. Alles sehr flach und dünn. Leichte Süße am Anfang geht über in einen kaum zu erahnenden herben Zustand. Das man hier das Malz nicht unbedingt als Favoriten erkennen kann, damit hab ich mich schon beim Geruch abgefunden. Aber selbst der Hopfen schafft es überhaupt nicht einen soliden Eindruck zu hinterlassen. Man merkt Ihn schon, ab der Mitte und auch am Ende legt er sich eine zeitlang auf die Geschmacksknospen, aber für meinen Geschmack ist das leider viel zu wenig. An heissen Sommertagen auf dem Balkon oder im Biergarten stell ich mir das ganze angenehm vor, da es doch eine gute Süffige Note mitbringt und zudem recht erfrischend ist aber für den reinen Genuss ist es einfach zu fade.
Homepage ; Wikipedia
Sorte: "Hell"
1000Getränke ; Bierclub.net ; Bier-Index
FAZIT:
Nach dem "Tegernseer Spezial" gibt es heute ein weiteres "Herzoglich Bayerisches" aus dem Brauhaus Tegernsee. Im Glas begrüßt es uns mit einer hellen, fast blass wirkenden Farbe die visuell das ganze "dünn" erscheinen lässt. Die Schaumkrone ist recht voluminös, fällt aber relativ schnell in sich zusammen. Das Geruchsorgan vernimmt schon beim eingiessen ein frisch wirkendes Hopfenaroma. Direkt an der Nase wird das bestätigt und ist sogar mächtig intensiv. Eine leichte Malzsüße kann man erahnen, wird aber massiv vom Hopfen in den Hintergrund gedrängt. Der erste Schluck setzt eine gute Kohlensäure frei welche dem ganzen eine hervorragende Frische verleiht die zu dieser Jahreszeit auch super passt. Geschmacklich schlägt es allerdings den Weg der Farbgebung ein. Alles sehr flach und dünn. Leichte Süße am Anfang geht über in einen kaum zu erahnenden herben Zustand. Das man hier das Malz nicht unbedingt als Favoriten erkennen kann, damit hab ich mich schon beim Geruch abgefunden. Aber selbst der Hopfen schafft es überhaupt nicht einen soliden Eindruck zu hinterlassen. Man merkt Ihn schon, ab der Mitte und auch am Ende legt er sich eine zeitlang auf die Geschmacksknospen, aber für meinen Geschmack ist das leider viel zu wenig. An heissen Sommertagen auf dem Balkon oder im Biergarten stell ich mir das ganze angenehm vor, da es doch eine gute Süffige Note mitbringt und zudem recht erfrischend ist aber für den reinen Genuss ist es einfach zu fade.
Sonntag, 4. August 2013
"BrewDog - Hardcore IPA"
Name: "BrewDog"
Homepage
Sorte: "Hardcore IPA"
Bierclub.net ; Bier-Index
FAZIT:
Nach einer Nachtschichtwoche endlich wieder ein Biertest und endlich wieder ein I.P.A. auf das ich mich besonders freue. Ja hardcore soll es sein und hardcore kann ich heute sehr gut vertragen. Kupferfarbend mit leichter Trübung liegt es im Glas. Der Schaum hat cremigen Charakter und hält sich eher schlecht als recht. Schon als man es ins Glas gegossen hat wurde der Raum mit einen süßfruchtigen Aroma gefüllt und an der Nase bekommt man die geballte I.P.A. Ladung serviert. Kräftig malzsüß mit feinsten Beerenfruchtaromen und im Kern super herbwürzig. Erinnert alles an die Beerenmischung von Haribo wenn das jemand kennt. Die Kohlensäure schäumt sehr gut auf, es wird verdammt Malzsüß und auch die Fruchtaromen ziehen sehr gut mit. Aber ehe die Zähne verkleben können kommt die herbwürzige Keule und knechtet die Geschmacksknospen in einer Art Massaker. Meine Fresse da entgleisen einem ja schon fast die Gesichtszüge. Die 9,2% vermag man leicht unter der rauhen Schale wahrzunehmen, allerdings positiv denn die Note unterstützt die Kampfszene wunderbar. Das Geschmacksknospengemetzel zieht sich unheimlich lange in den Abgang und noch Minuten nach leeren der Flasche hat man diesen herben Belag im Mundraum. Dieses Bier ist wirklich Hardcore und nicht für Jedermann. Konsumenten von Supermarktmassenware werden hier, so bin ich mir sicher, in die Schranken verwiesen und werden nur die Nase rümpfen...oder aber merken wie gut Bier doch wirklich schmecken kann. Ich bin auf jeden Fall Fan.
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Sorte: "Hardcore IPA"
Bierclub.net ; Bier-Index
FAZIT:
Nach einer Nachtschichtwoche endlich wieder ein Biertest und endlich wieder ein I.P.A. auf das ich mich besonders freue. Ja hardcore soll es sein und hardcore kann ich heute sehr gut vertragen. Kupferfarbend mit leichter Trübung liegt es im Glas. Der Schaum hat cremigen Charakter und hält sich eher schlecht als recht. Schon als man es ins Glas gegossen hat wurde der Raum mit einen süßfruchtigen Aroma gefüllt und an der Nase bekommt man die geballte I.P.A. Ladung serviert. Kräftig malzsüß mit feinsten Beerenfruchtaromen und im Kern super herbwürzig. Erinnert alles an die Beerenmischung von Haribo wenn das jemand kennt. Die Kohlensäure schäumt sehr gut auf, es wird verdammt Malzsüß und auch die Fruchtaromen ziehen sehr gut mit. Aber ehe die Zähne verkleben können kommt die herbwürzige Keule und knechtet die Geschmacksknospen in einer Art Massaker. Meine Fresse da entgleisen einem ja schon fast die Gesichtszüge. Die 9,2% vermag man leicht unter der rauhen Schale wahrzunehmen, allerdings positiv denn die Note unterstützt die Kampfszene wunderbar. Das Geschmacksknospengemetzel zieht sich unheimlich lange in den Abgang und noch Minuten nach leeren der Flasche hat man diesen herben Belag im Mundraum. Dieses Bier ist wirklich Hardcore und nicht für Jedermann. Konsumenten von Supermarktmassenware werden hier, so bin ich mir sicher, in die Schranken verwiesen und werden nur die Nase rümpfen...oder aber merken wie gut Bier doch wirklich schmecken kann. Ich bin auf jeden Fall Fan.
Dienstag, 30. Juli 2013
"Vagabund Brauerei - American Pale Ale"
Name: "Vagabund Brauerei"
Homepage
Sorte: "American Pale Ale"
Bier-Index
FAZIT:
Drei amerikanische Freunde die auszogen um Deutschlands Bierwelt zu revolutionieren. Am Anfang Ihrer Brauerkarriere wurde unser Lieblingsgetränk in den heimischen vier Wänden hergestellt und durch Freunde getestet. In der heutigen Zeit haben Sie es durch eine Crowdfundingoffensive geschafft Ihre eigene kleine Brauerei zu gründen.
Im Glas entzückt es die Augen mit einem dunklen Orange mit leichter Trübung wofür wohl die im Brauprozess verwendete Hefe verantwortlich ist. Die Schaumkrone kann mit feinporiger standhaftigkeit überzeugen. Der Geruch kommt verhalten fruchtig mit guter Malzdosierung rüber aber es liegt irgendwie ein leichter Schimmer von abgestandenem in der Luft. Hier weiss ich wirklich nicht ob es so sein soll oder ob die Flasche schon drüber ist obwohl der Juli/13 als "Drink by" angegeben ist. Wenn es so sein soll dann doch etwas gewöhnungsbedürftig. Der Antrunk ist betont spritzig durch ausreichend Kohlensäure aber auch im Geschmack hab ich diese komische Note. Vergoren säuerlich würd ich es jetzt benennen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das das so gewollt ist, denn darunter kann man eben die Aletypischen Komponenten erahnen, die aber mit diesem säuerlichen ziemlich überlagert werden. Was ganz gut funktioniert ist die herbe würzigkeit die der Hopfen hier fabriziert. Für weitere Zeilen brauch ich einfach ein neues Fläschchen um zu überprüfen ob ich hier ein faules Ei erwischt habe oder ob es wirklich so schmecken soll. Wenn es gewollt ist dann ist es leider nicht für meinen Geschmack fabriziert.
Homepage
Sorte: "American Pale Ale"
Bier-Index
FAZIT:
Drei amerikanische Freunde die auszogen um Deutschlands Bierwelt zu revolutionieren. Am Anfang Ihrer Brauerkarriere wurde unser Lieblingsgetränk in den heimischen vier Wänden hergestellt und durch Freunde getestet. In der heutigen Zeit haben Sie es durch eine Crowdfundingoffensive geschafft Ihre eigene kleine Brauerei zu gründen.
Zitat von der Homepage:Da kann man nur viel Erfolg wünschen. Die heutige Flasche ist auch etwas ganz besonderes, denn nach Aussage des Inhaber von "Hopfen&Malz" war es die letzte Flasche aus Restbeständen, noch bevor die Jungs Ihr heutiges großes Projekt starteten. Also begebe ich mich mal unter vollster Ehrfurcht an den Öffner um den Test zu beginnen.
"Die Brauerei wird gerade so groß, um genug zu brauen zu teilen, aber klein genug, um für Kreativität zu ermöglichen."
Im Glas entzückt es die Augen mit einem dunklen Orange mit leichter Trübung wofür wohl die im Brauprozess verwendete Hefe verantwortlich ist. Die Schaumkrone kann mit feinporiger standhaftigkeit überzeugen. Der Geruch kommt verhalten fruchtig mit guter Malzdosierung rüber aber es liegt irgendwie ein leichter Schimmer von abgestandenem in der Luft. Hier weiss ich wirklich nicht ob es so sein soll oder ob die Flasche schon drüber ist obwohl der Juli/13 als "Drink by" angegeben ist. Wenn es so sein soll dann doch etwas gewöhnungsbedürftig. Der Antrunk ist betont spritzig durch ausreichend Kohlensäure aber auch im Geschmack hab ich diese komische Note. Vergoren säuerlich würd ich es jetzt benennen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das das so gewollt ist, denn darunter kann man eben die Aletypischen Komponenten erahnen, die aber mit diesem säuerlichen ziemlich überlagert werden. Was ganz gut funktioniert ist die herbe würzigkeit die der Hopfen hier fabriziert. Für weitere Zeilen brauch ich einfach ein neues Fläschchen um zu überprüfen ob ich hier ein faules Ei erwischt habe oder ob es wirklich so schmecken soll. Wenn es gewollt ist dann ist es leider nicht für meinen Geschmack fabriziert.
Sonntag, 28. Juli 2013
"Gulden Draak"
Name: "Gulden Draak"
Homepage
1000Getränke ; Bierclub.net ; Bier-Index
FAZIT:
Die heutige Verkostung steht unter dem Motto "FREE URSEL". Ein Held in den weiten des virtuellen Netzes, welcher seine Stimme gegen das Regime erhob und dafür 2 Wochen ReadOnly kassierte. Halte durch und sei stark wie ein Drache...
...was mich zum heutigen Testkandidaten bringt. Dieser belgische Vertreter kommt in einer kleinen, mit weisser Folie beklebten, Flasche. Hier soll der abgebildete goldene Drache wohl schon eine kleine Vorahnung geben, auf was sich der Geniesser gleich einlässt. Mit beachtlichen 10,5% auf der Wohlfühlskala ist der Kleine innen wohl ein ganz Großer. Im Glas macht es mit seinem dunklen rot einen guten Eindruck. Die Schaumkrone ist üppig aber eher grobporig, hält sich dafür aber ziemlich gut. Der Geruch erinnert etwas an Rotwein mit einer leicht säuerlichen Note. Ich hatte angenommen das die Malzbombe schon geruchlich platzt und auch das man die Alkoholnote wohl merkt aber da hab ich mich ziemlich getäuscht. Noch ist es ein Wolf im Schafspelz. Der Antrunk setzt eine unheimliche Menge an Kohlensäure frei was im ersten Moment eine nicht erwartete Spritzigkeit aufkommen lässt. Man schmeckt eine leichte Säure bis das Malz mit einer gekonnten Süße das Ruder übernimmt und ab dem Zeitpunkt zeigt der Tropfen seinen wahren Charakter. Ab der Mitte wird man an eine Mischung aus Rotwein und Kirschlikör erinnert und zum Ende können die 10,5% Ihre anwesenheit auch nicht mehr verleugnen. Würde die Alkoholnote nicht derart durchdringen wäre es glaube sogar ziemlich lecker...kein Bier für jeden Tag aber trinkbar. So wie es jetzt ist kommt es mir aber nicht mehr in den Einkaufkorb.
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1000Getränke ; Bierclub.net ; Bier-Index
FAZIT:
Die heutige Verkostung steht unter dem Motto "FREE URSEL". Ein Held in den weiten des virtuellen Netzes, welcher seine Stimme gegen das Regime erhob und dafür 2 Wochen ReadOnly kassierte. Halte durch und sei stark wie ein Drache...
...was mich zum heutigen Testkandidaten bringt. Dieser belgische Vertreter kommt in einer kleinen, mit weisser Folie beklebten, Flasche. Hier soll der abgebildete goldene Drache wohl schon eine kleine Vorahnung geben, auf was sich der Geniesser gleich einlässt. Mit beachtlichen 10,5% auf der Wohlfühlskala ist der Kleine innen wohl ein ganz Großer. Im Glas macht es mit seinem dunklen rot einen guten Eindruck. Die Schaumkrone ist üppig aber eher grobporig, hält sich dafür aber ziemlich gut. Der Geruch erinnert etwas an Rotwein mit einer leicht säuerlichen Note. Ich hatte angenommen das die Malzbombe schon geruchlich platzt und auch das man die Alkoholnote wohl merkt aber da hab ich mich ziemlich getäuscht. Noch ist es ein Wolf im Schafspelz. Der Antrunk setzt eine unheimliche Menge an Kohlensäure frei was im ersten Moment eine nicht erwartete Spritzigkeit aufkommen lässt. Man schmeckt eine leichte Säure bis das Malz mit einer gekonnten Süße das Ruder übernimmt und ab dem Zeitpunkt zeigt der Tropfen seinen wahren Charakter. Ab der Mitte wird man an eine Mischung aus Rotwein und Kirschlikör erinnert und zum Ende können die 10,5% Ihre anwesenheit auch nicht mehr verleugnen. Würde die Alkoholnote nicht derart durchdringen wäre es glaube sogar ziemlich lecker...kein Bier für jeden Tag aber trinkbar. So wie es jetzt ist kommt es mir aber nicht mehr in den Einkaufkorb.
Samstag, 27. Juli 2013
"Aktien Zwick'l - Landbier"
Name: "Aktien Zwick'l"
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Sorte: "Landbier"
1000Getränke ; Bierclub.net ; Bier-Index
FAZIT:
Aus der "Bayreuther Bierbrauerei AG" stammt mein heutiger Tropfen und somit hauchen wir dem Blog mal wieder etwas mehr Mainstream ein :-) ! Eine Bügelflasche mit einfach aber gut aussehendem Etikett wartet bereits darauf geöffnet zu werden. Als erstes fällt die dunkel, rötlich schimmernde Farbe auf. Bisherige Vertreter der Sorte Landbier waren bei mir eher helle Kandidaten. Über die Farbgebung kann man aber nicht meckern denn schön schmackhaft sieht es aus. Auch die Schaumkrone kann mit einem üppigen und standhaften Volumen überzeugen. In die Nase strömen Malzaromen mit einer leichten süße sowie eine wahrnehmbare herbe Würzigkeit die durch angenehme Röstaromen unterstützt wird. Und wenn mich mein Geruchsorgan nicht ganz im stich lässt möchte ich behaupten ein leichtes Sauerkirscharoma rauszuriechen...das aber ohne Gewähr. Der Antrunk kommt würzig schlank daher. Mir fehlt hier etwas das Volumen und auch die Aromen halten sich zunehmends zurück. Ab der Mitte etwa versucht das würzig herbe mal einen Angriff, wird von meinen Geschmacksknospen aber doch eher belächelt. Im Abgang versucht der Hopfen dann mit letzter Kraft sich festzukrallen...und das gelingt Ihm sogar zum Teil, sodass der Abgang sogar etwas länger feinherben Genuss verbreitet. Alles in allem für den Geschmack bitte von allem noch ne Schippe zulegen, dann hätte ich gar nichts zu meckern, denn das Zusammenspiel an sich funktioniert ganz gut und süffig die Kehle runter fliesst es jedenfalls schon. Ein erfrischendes Dunkles, eigentlich genau richtig bei den derzeitigen Temperaturen.
Homepage
Sorte: "Landbier"
1000Getränke ; Bierclub.net ; Bier-Index
FAZIT:
Aus der "Bayreuther Bierbrauerei AG" stammt mein heutiger Tropfen und somit hauchen wir dem Blog mal wieder etwas mehr Mainstream ein :-) ! Eine Bügelflasche mit einfach aber gut aussehendem Etikett wartet bereits darauf geöffnet zu werden. Als erstes fällt die dunkel, rötlich schimmernde Farbe auf. Bisherige Vertreter der Sorte Landbier waren bei mir eher helle Kandidaten. Über die Farbgebung kann man aber nicht meckern denn schön schmackhaft sieht es aus. Auch die Schaumkrone kann mit einem üppigen und standhaften Volumen überzeugen. In die Nase strömen Malzaromen mit einer leichten süße sowie eine wahrnehmbare herbe Würzigkeit die durch angenehme Röstaromen unterstützt wird. Und wenn mich mein Geruchsorgan nicht ganz im stich lässt möchte ich behaupten ein leichtes Sauerkirscharoma rauszuriechen...das aber ohne Gewähr. Der Antrunk kommt würzig schlank daher. Mir fehlt hier etwas das Volumen und auch die Aromen halten sich zunehmends zurück. Ab der Mitte etwa versucht das würzig herbe mal einen Angriff, wird von meinen Geschmacksknospen aber doch eher belächelt. Im Abgang versucht der Hopfen dann mit letzter Kraft sich festzukrallen...und das gelingt Ihm sogar zum Teil, sodass der Abgang sogar etwas länger feinherben Genuss verbreitet. Alles in allem für den Geschmack bitte von allem noch ne Schippe zulegen, dann hätte ich gar nichts zu meckern, denn das Zusammenspiel an sich funktioniert ganz gut und süffig die Kehle runter fliesst es jedenfalls schon. Ein erfrischendes Dunkles, eigentlich genau richtig bei den derzeitigen Temperaturen.
Freitag, 26. Juli 2013
"Fritz Ale - India Pale Ale"
Name: "Fritz Ale"
Homepage
Sorte: "India Pale Ale"
1000Getränke ; Bier-Index
FAZIT:
Eine weitere Perle welche mein I.P.A. Kontingent bereichert werde ich nun heute probieren. Interessant hierbei zu erwähnen ist, das der Erschaffer der FritzAle-Palette Fritz Wülfing kein gelernter Brauer ist und er es sich durch Heimexperimente in Eigenregie beigebracht hat. Einem Interview zufolge werden neue Kreationen auch erst in der Heimbrauanlage probiert um dann bei Brauereien anzufragen ob man größere Mengen bei Ihnen brauen dürfte. Das nenn ich Leidenschaft. Die Flasche kommt mit einem mehr als schlichten Etikett daher welches lediglich den Namen und die Zutaten trägt. Löblich hierbei ist das selbst IBU-Wert (45) sowie der Hefestamm aufgeführt ist...wo findet man das heutzutage, in unserer ach so verschlossenen Gesellschaft, noch. Aber widmen wir uns nun dem wirklich wichtigen, dem flüssigen Inhalt. Eingegossen präsentiert sich dieses I.P.A. in einem kuperfarbenem Kleid mit leichter Trübung. Schon beim einfüllen ins Glas vernimmt man intensiv fruchtige Aromen welche mein Herz schon wieder höher schlagen lassen. An der Nase ist es dann wie eine Fruchtaromaexplosion und Mango, Orange sowie Grapefruit machen hier in Verbindung mit gut wahrnehmbaren herben Hopfennoten ordentlich Alarm. Der Antrunk könnte einen Tick mehr an Kohlensäure vertragen, verbreitet mit seinen intensiven Aromen aber trotzdem ein gutes belebendes Gefühl. Am Anfang werde ich irgendwie an Fruchtgummi erinnert. Das verzieht sich aber ziemlich zügig und die bitter/herberen Gesellen greifen nun die Geschmacksknospen an und verbreiten eine trockene Umgebung die mit Aromen von Grapefruit bereichert werden. Alles passt so gut zusammen und diese trockene Herbe bleibt unheimlich lange bestehen. Sobald diese abklingt hat man nur noch einen Gedanken im Kopf...NÄCHSTER SCHLUCK
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Sorte: "India Pale Ale"
1000Getränke ; Bier-Index
FAZIT:
Eine weitere Perle welche mein I.P.A. Kontingent bereichert werde ich nun heute probieren. Interessant hierbei zu erwähnen ist, das der Erschaffer der FritzAle-Palette Fritz Wülfing kein gelernter Brauer ist und er es sich durch Heimexperimente in Eigenregie beigebracht hat. Einem Interview zufolge werden neue Kreationen auch erst in der Heimbrauanlage probiert um dann bei Brauereien anzufragen ob man größere Mengen bei Ihnen brauen dürfte. Das nenn ich Leidenschaft. Die Flasche kommt mit einem mehr als schlichten Etikett daher welches lediglich den Namen und die Zutaten trägt. Löblich hierbei ist das selbst IBU-Wert (45) sowie der Hefestamm aufgeführt ist...wo findet man das heutzutage, in unserer ach so verschlossenen Gesellschaft, noch. Aber widmen wir uns nun dem wirklich wichtigen, dem flüssigen Inhalt. Eingegossen präsentiert sich dieses I.P.A. in einem kuperfarbenem Kleid mit leichter Trübung. Schon beim einfüllen ins Glas vernimmt man intensiv fruchtige Aromen welche mein Herz schon wieder höher schlagen lassen. An der Nase ist es dann wie eine Fruchtaromaexplosion und Mango, Orange sowie Grapefruit machen hier in Verbindung mit gut wahrnehmbaren herben Hopfennoten ordentlich Alarm. Der Antrunk könnte einen Tick mehr an Kohlensäure vertragen, verbreitet mit seinen intensiven Aromen aber trotzdem ein gutes belebendes Gefühl. Am Anfang werde ich irgendwie an Fruchtgummi erinnert. Das verzieht sich aber ziemlich zügig und die bitter/herberen Gesellen greifen nun die Geschmacksknospen an und verbreiten eine trockene Umgebung die mit Aromen von Grapefruit bereichert werden. Alles passt so gut zusammen und diese trockene Herbe bleibt unheimlich lange bestehen. Sobald diese abklingt hat man nur noch einen Gedanken im Kopf...NÄCHSTER SCHLUCK
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