Donnerstag, 20. März 2014

"Riegele BrauManufaktur - Augustus 8"


Name: "Riegele BrauManufaktur"
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Sorte: "Augustus 8" --> Details
Bier-Index


FAZIT:
Heute Nummer drei von acht Brauspezialitäten aus der "Riegele BrauManufactur".
Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller-Riegele ist für diese Köstlichkeiten verantwortlich. Das besondere an dieser Reihe ist das jedes Bier sich einerseits im Stil unterscheidet, was logisch erscheint, und neben dem Namen noch unterschiedliche Zahlen auf dem Etikett prangen. Jede hat natürlich einen Sinn und im Laufe meiner Tests werden wir auch herausfinden welche Bedeutung sich dahinter verbirgt. Auch die Flaschengröße ist nicht Mainstream, sondern hat mit 0,66L Inhalt etwas besonderes an sich. Ich verkoste nicht nach Stil sondern Zahlen aufsteigend. Muss ja alles irgendwie seine Ordnung haben.

Das "Augustus" könnte man den Zutaten nach zu urteilen (u.a. Weizenmalz und Hefe) den Stil eines Weizenbier unterstellen. Es wird als "Fruchtiges Aromenspiel" angepriesen wobei wohl reife Banane hier eine Hauptrolle spielt. Die 8 im Namen steht für die kräftigen 8% Alkoholgehalt. Es ist leider nirgends der Stammwürzegehalt zu finden aber da der Name nicht auf "...tor" endet gehe ich davon aus das hier ein "einfacher" Weizenbock vor mir steht und es nicht zum Doppelbock reichen würde. Das bedeutet im Enddeffekt, hier steht ein klarer Konkurrent zu meinem Liebling "Aventinus" aus der Brauerei "Schneider&Sohn". Spannung pur.

Im Glas zeigt sich eine hefetrübe, zart rötliche Flüssigkeit. Die Schaumbildung ist enorm und die Beschaffenheit überzeugt mit cremiger dichte und unglaublich langem Stand. In die Geruchsgänge strömt es bananig fruchtig wobei ich es "reifer", oder besser, süßer erwartet hätte. Karamell mischt sich darunter und es riecht wirklich kräftig knackig...aber...und das ist gut...nicht nach den 8%. Im Antrunk wunderbar weiches Wasser mit feinperliger Kohlensäure. Ein voller Körper breitet sich im Mundraum aus und gibt dabei diese süße fruchtige Banane frei. Der Alkohol unterstützt hier sehr gut das Geschehen und kennt genau seine Grenzen um eben nicht den Auftritt zu ruinieren. Der Abgang ist lang, süß und wird von Karamell, sowie leichten Vanillearomen begleitet. Die Bitterkeit ist auf dem Etikett mit 3/10 angegeben und das kann ich bestätigen. Bitter/Herb ist es zu keiner Zeit und das soll es auch gar nicht. Meiner Meinung nach würde es auch irgendwie gar nicht passen zu dem Auftritt den es hier hingelegt hat. Mich hat es überzeugt und ist ein ein wahrlicher Gegner, wenn es in den Zweikampf mit meinem Liebling "Aventinus" geht. ;-)

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