Donnerstag, 19. März 2015

"Hacker-Pschorr - Superior / Festbier"

Name: "Hacker-Pschorr"
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Sorte: "Superior / Festbier"
Bier-Index ; 1000GetränkeusoX-Bierblog ; Bierclub 

FAZIT:
Der erste Gedanke wenn ich "Festbier" lese geht in Richtung Bierzelt...wo meist ein leichteres Bier mit süffigem Charakter ausgeschänkt wird. Lass ich bei diesem aber mal den Blick über das Etikett schweifen stehen dort erhöhte Werte von 6% Alc., was dann mal nicht mit meiner Assoziation übereinstimmen soll. Auf der Homepage ist dann zu lesen das dieses Bier ab Herbst in den Regalen steht und als Begleiter zu den in dieser Jahreshälfte folgenden Festessen gedacht ist. Der genauere Blick auf die Front offenbart München mit Schneedecke...ok hätte man selbst drauf kommen können. Meine Erwartungen switchen also in eine andere Schublade, welche  mir eh viel besser gefällt. Neben den natürlichen Zutaten ist auch Hopfenextrakt drin...naja hab mich ja langsam dran gewöhnt bei den Großen.

In einem helleren bernsteingewand oder auch gerne dunklerem goldgelb empfängt uns das Superior im Glas. Die gebildete Schaumkrone hat eine gute Dichte, ist aber dann doch schneller als gewünscht verschwunden. Leichte Reste bleiben am Glas haften und eine dünne weiße Schicht bleibt dann doch recht lang bestehen. An der Nase werden Malzsüße Aromen freigesetzt. Ein weiterer Duft ist wahrnehmbar und ich würde es einem Hauch von nassem Heu zuordnen. Der Antrunk ist sehr weich und mit sehr wenig Kohlensäure versetzt. Für meinen Geschmack eindeutig zu wenig aber das kann auch meiner Schwenkorgie für die Nasensensorik geschuldet sein. Der Antrunk im Geschmack bewertet, fällt unheimlich unspektakulär, wenn nicht sogar sonderbar langweilig aus. Malzsüße dominiert mit einer leichten Karamellnote aber sonst ist da irgendwie nichts weiter. Etwas Würzigkeit kommt als kleines Peak in der Mitte, verzieht sich aber genauso schnell wie es gekommen ist und somit wird es im Abgang unheimlich fade. Jetzt könnte man denken das ja bei diesen Gegebenheiten wenigstens eine gute Süffigkeit vorherrschen sollte, aber auch da muss ich enttäuschen. Ich empfinde jeden weiteren Schluck als eine kleine Herausforderung, denn es liegt ein komisches, mir nicht zusagendes Aroma, unterschwellig auf den Knospen. Ich kann es nicht wirklich zuordnen aber ich kann sagen das es mich nicht gerade anregt die Flasche mit Genuss zu leeren. Im usoX-Blog wird über eine komische Hopfennote geschrieben und ich würde es jetzt einfach mal darauf schieben. Mir gefällt es nicht und ich würde es persönlich nicht mehr kaufen.

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